Technik

Grundsätzlich gibt es verschiedene Modelle an Blockheizkraftwerken (BHKW). Die Art und Größe eines BHKWs kann man selbst auswählen. Diese ist von den eigenen Voraussetzungen abhängig und sollte unter wirtschaftlichen Voraussetzungen ausgewählt werden.
Die Einbindung kann auf hydraulische sowie auf elektrische Weise erfolgen. Der Strom eines BHKWs wird aus der über fossile Brennstoffe wie Erdgas Wärme und Strom erzeugt, um Räume zu erwärmen und Trinkwasser herzustellen.

Dadurch, dass man eine Anlage zur Trinkwassergewinnung im System integriert hat, kann auch im Sommer warmes Wasser hergestellt werden, ohne das man die Räume beheizen muss. Ist es erforderlich, kann über einen zusätzlichen Spitzenlastbrenner zusätzliche Temperatur bzw. Wärme erzeugt werden. Das System eines BHKWs beinhaltet darüber hinaus auch einen sog. Pufferspeicher. Dieser kann Wärme auf Vorrat rückhalten.

Der Eigenproduzierte Strom wird selbst genutzt. Das was nicht benötigt wird, gelangt ins öffentliche Stromnetz. Produziert man dagegen einmal weniger Strom als benötigt wird, kann dieser aus dem öffentlichen Stromnetz hinzu gezogen werden.

Die Einbindung – hydraulisch oder elektrisch – des Systems ins Heizkraftwerk ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Heizanlage gut und lange funktioniert. Den Pufferspeicher im System muss man sich vorstellen wie eine Batterie, die man laden muss und über die Energie abgegeben wird, wenn ein Kreislauf an sie angeschlossen wird.

Es gibt vier verschiedene BHKW-Baugrößen

  1. Nano mit einer elektrischen Leistung bis 2,5 kW
  2. Mikro mit einer elektrischen Leistung zwischen 2,5 und 15 kW
  3. Mini mit einer elektrischen Leistung zwischen 15 und 50 kW und
  4. Groß mit einer elektrischen Leistung über 50 kW

Mit dem Verbrennungsmotor wird die Energie im Brennstoff in Wärme und Bewegungsenergie umgewandelt, daraus wird per Generator elektrische Energie erzeugt. Der Betrieb des Verbrennungsmotors kann nur mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden (Erdgas, Flüssiggas, Biogas, Klärgas, Heizöl, Pflanzenöl). Die Ölqualität ist ein Faktor, der die Lebensdauer de Motors beeinflusst.

Ähnlich dem Verbrennungsmotor wandelt aus der Stirlingmotor die Wärmeenergie in Bewegungsenergie um, die per Generator zu Strom gewandelt wird. Hier kann auch fester Brennstoff wie Holz genutzt werden. Ein großer Vorteil ist, dass der Stirlingmotor extrem leise ist. Allerdings erreicht er im Vergleich zum Verbrennungsmotor nur etwa ein Fünftel von dessen elektrischem Wirkungsgrad. Gerade bei großen BHKWs ist dies äußerst uneffektiv.