Finanzierung
Auf irgendeine Weise muss man Wärme im Haus erzeugen und Wasser warm machen. Mögliche Energiequellen können aus dem fossilen oder aus dem erneuerbaren Energiesektor kommen. Der Gesetzgeber in Deutschland hat vor einiger Zeit beschlossen, dass in den kommenden Jahren der Anteil an erneuerbarer Energie deutlich gesteigert werden soll.
Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wird auf verschiedenen Ebenen mit Förderungen agiert. Einige Gemeinden und Städte beispielsweise bezuschussen es, wenn bestimmte Energiequellen verstärkt genutzt werden. Informationen hierzu gibt es bei der jeweiligen Gemeinde, in der man wohnt.
Die Inbetriebnahme- und Installationskosten eines Blockheizkraftwerkes sind der größte Kostenanteil. Durch die KfW bzw. die LfA – eine bundes- bzw. landeseigene Kreditbank – gibt es hierzu verschiedene geförderte Kredite, die man bei der eigenen Hausbank beantragen muss. Der Vorteil dieser besonderen Kredite sind u.U. ein niedrigerer Zinssatz, eine veränderte Rückzahlungsstaffelung bzw. eine andere Laufzeit.
So kann man u.U. von den Einspeisevergütungen, die man erhält bereits profitieren und kann die Anlage letztlich schon relativ frühzeitig wirtschaftlich auf eigene Füße stellen.
Wer das Risiko scheut, das BHKW selbst zu betreiben, kann ein sog. Contracting machen. Hier übernimmt ein spezieller externer Dienstleister diese Aufgaben der Finanzierung, er bekommt aber auch die Einkünfte, die die Anlage erzielt. Der Vorteil des ‚Nutzers‘ des BHKW, der man dann ‚nur‘ ist, liegen dann letztlich in den Heizkosten je kW.