Vorteile beim Betreiben eines Blockheizkraftwerks

Dem heutzutage nicht mehr zeitgemäßen Konzept der Großkraftwerke steht nun die moderne Alternative neu entwickelter Systeme wie die der Blockheizkraftwerke gegenüber. Diese weisen inzwischen einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent auf, was bedeutet, dass die in den fossilen Brennstoffen gespeicherte Energie so gut wie nicht verloren geht, sondern zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden kann.

Der Sinn und Zweck eines Blockheizkraftwerks ist neben den positiv ökologischen Aspekten der umweltfreundlichen Energieerzeugung vor allem auch die wirtschaftliche Entlastung des Eigners und die Erzielung von Einnahmen durch selbstproduzierten Strom. So lässt sich mit dem Betreiben eines Blockheizkraftwerks sogar selbst Geld verdienen.

Beim Betreiben eines solchen Minikraftwerks im eigenen Keller eröffnet sich Ihnen eine Kostenersparnis des gesamten hauseigenen Energiebedarfs um bis zu 40 Prozent. Diese Reduzierung der Kosten resultiert aus der Selbstproduktion des im Haushalt benötigten Stroms, was eine Fremdeinspeisung aus den öffentlichen Netzten mit den damit verbundenen ständig wechselnden Stromtarifen überflüssig macht. Sie sind damit quasi immun vor den stetig steigenden Strompreisen. Neben dem ökologischen Aspekt der Reduzierung der CO2 Emissionen um bis zu 50 Prozent im vergleich zu einer veralteten Hausanlage wird die Installation und der Betrieb eines umweltschonenden Blockheizkraftwerks vom Staat durch Fördergelder subventioniert.

Diese Förderung schlägt sich unter anderem in einem gesetzlich vorgeschriebenen Zuschlag für jede von Ihnen durch das Blockheizkraftwerk produzierte Kilowattstunde Strom von derzeit 5,11 Cent nieder. Neben dieser Subvention ist weiter festgelegt, dass der von Ihnen im Haushalt überschüssig produzierte Strom in das öffentliche Stromnetz zurückgespeist wird und am Ende des Jahres vom örtlichen Stromanbieter entsprechend der momentan gültigen Tarife zu vergüten ist. Die gerade erwähnte Subvention gilt dabei, ähnlich wie beim Solarstrom, für jede produzierte Kilowattstunde Strom, also auch die selbstverbrauchten.

Durch diese zweifache Subvention amortisiert sich der Einbau eines Blockheizkraftwerks je nach Verbrauch und Größe des zu versorgenden Objekts im Regelfall schon nach kurzer Zeit. Zusätzlich ermöglichen unterschiedliche Finanzierungsmodelle mit ebenfalls weitreichenden Subventionen bezüglich des Einbaus, angeboten von verschiedenen Energieanbietern, einen günstigen Einbau in das Eigenheim.

Zu diesen Einsparungen, Subventionen und Vergütungsmöglichkeiten bietet der Staat, ähnlich wie in der Solarbranche, verschiedenste Steuererlasse, die das Betreiben eines Blockheizkraftwerks im Vergleich zu einer normalen Heizanlage noch einmal günstiger machen. Konkret werden Betreiber eines solchen Minikraftwerks von der Energie- und Stromsteuer befreit.