Blockheizkraftwerk Grundlagen
Blockheizkraftwerke (BHKW) stellen eine alternative Form der Energiegewinnung dar und gehören dem Themenfeld der erneuerbaren Energien an. Normale Großkraftwerke lassen die ungenutzte Abwärme wieder entweichen.
BHKWs setzen da auf eine sog. Kraft-Wärme-Kopplung, über die auch die sonst ungenutzte Abwärme sinnvoll und effizient verwendet werden kann. Der Umweltgedanke und die damit einher gehende Umstrukturierung der Heizstoffe im Bereich der Erneuerbaren Energien sind hier ein wichtiger Punkt.
BHKWs sind u.a. für Zweckgemeinschaften, Kommunen oder per Genossenschaft oder ähnlicher Form strukturierte Unternehmen und Nutzer sinnvoll. Denn durch den im BHKW genutzte KWK können Gebäude durch die Abwärme erhitzt werden, ohne das man zusätzlich Warmwasser bereit stellen muss. Die ohnehin vorhandene Energie wird genutzt. Werden im normalen Heizkraftwerk 70 % der Energie ungenutzt wieder ‚entsorgt‘, wird im Blockheizkraftwerk 95 % der Energie auch tatsächlich verwendet.
Die Rentabilität ist bei Genossenschaften oder größeren Nutzern deutlich höher. Grundsätzlich ist es inzwischen aber auch im Bereich von Ein- und Mehrfamilienhäusern durchaus im finanziell lukrativen Bereich, ein entsprechendes kleines Blockheizkraftwerk zu errichten.
Der Hauptkostenfaktor sind die Anschaffungskosten für das BHKW, dazu kommen jährliche Kosten für den Brennstoff selbst sowie die kontinuierliche Wartung der Anlage. Wie hoch die Kosten für jeden einzelnen letztlich sind, hängt von der Art der BHKW-Anlage sowie den Beschaffungsmöglichkeiten des Brennstoffes ab. Den Kosten gegenüber stehen Vergütungen für eingespeisten Strom, Einsparungen durch höhere Effizienz der Anlage sowie Energiesteuererstattungen für den Brennstoff sowie mgl. Fördermittel.